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Zuletzt geprüft am 10.10.2026

Was eine Website kostet — und warum.

Die Antwort „kommt darauf an" ist richtig, aber unbrauchbar. Hier steht, worauf es ankommt, in der Reihenfolge, in der es auf den Preis wirkt.

Fragen Sie drei Anbieter nach einer Website, bekommen Sie 1.200 €, 6.000 € und 18.000 € — für scheinbar dasselbe. Das liegt selten daran, dass einer unverschämt ist. Es liegt daran, dass die drei über drei verschiedene Dinge sprechen.

Wir nennen hier bewusst keine Hausnummer für „eine Website". Eine Zahl ohne Leistungsbeschreibung ist ein Verkaufsinstrument, keine Information. Was wir nennen können: die Posten, aus denen sich jedes Angebot zusammensetzt — und woran Sie erkennen, welcher davon in Ihrem Fall der teure wird.

Die fünf Posten, die den Preis machen

1. Der Umfang. Nicht die Anzahl der Seiten entscheidet, sondern die Anzahl der verschiedenen Seitentypen. Zehn Unterseiten nach demselben Muster sind ein Bruchteil der Arbeit von drei Seiten, die alle anders aufgebaut sind.

2. Die Inhalte. Der mit Abstand am häufigsten unterschätzte Posten. Wer Texte, Bilder und Daten fertig liefert, zahlt für Gestaltung und Technik. Wer sie schreiben und fotografieren lässt, zahlt für ein zweites Projekt neben dem ersten. Bei den meisten Vorhaben, die wir sehen, ist das der eigentliche Engpass — nicht das Geld, sondern die Zeit, die niemand hat.

3. Vorlage oder eigener Entwurf. Eine gekaufte Vorlage anzupassen ist günstig und sieht aus wie eine gekaufte Vorlage. Ein eigener Entwurf kostet mehr und sieht nach Ihnen aus. Beides ist legitim — nur sollte im Angebot stehen, was davon drin ist.

4. Funktionen. Formular, Terminbuchung, Preisrechner, Kundenbereich, Shop, Anbindung an die Software im Büro: Jedes dieser Dinge ist ein eigenes kleines Projekt. Ein Kundenportal hinter der Website verdoppelt den Aufwand eher, als dass es ihn um zehn Prozent erhöht.

5. Wer es macht. Baukasten in Eigenarbeit, Nebenberuflicher, Einzelunternehmer, Agentur mit Team — vier verschiedene Stundensätze und vier verschiedene Ausfallrisiken. Der billigste Weg ist nicht automatisch der falsche, aber Sie sollten wissen, welchen Sie gehen.

Was nach dem Livegang weiterläuft

Eine Website ist kein Möbelstück, das man einmal kauft. Diese Posten laufen weiter, und sie gehören in jedes ehrliche Angebot:

  • Domain — ein paar Euro im Jahr, der kleinste Posten überhaupt.
  • Hosting — bei uns ab 9,90 € im Monat. Der Unterschied zwischen 2 € und 10 € im Monat ist nicht der Speicherplatz, sondern wer ans Telefon geht, wenn die Seite steht.
  • Wartung — Updates, Sicherungen, Erreichbarkeitsprüfung. Bei uns ab 49 € im Monat. Ohne Wartung läuft eine Seite ein bis zwei Jahre gut und wird dann zum Problem.
  • Änderungen — Preise, Texte, neue Leistungen. Entweder Sie machen das selbst, dann muss die Seite dafür gebaut sein, oder es läuft über Stunden.

Rechnen Sie die laufenden Kosten über drei Jahre mit. Ein Angebot, das 1.000 € günstiger ist und monatlich 40 € mehr kostet, ist nach zwei Jahren teurer.

Woran man ein unseriöses Angebot erkennt

Ein Preis ohne Leistungsverzeichnis. „Website komplett: 2.490 €" ist keine Aussage. Komplett wozu? Wie viele Seitentypen, wie viele Korrekturschleifen, wer schreibt die Texte?

Monatlich statt einmalig, ohne Ende. Es gibt saubere Mietmodelle. Unsauber wird es, wenn nach 48 Monaten nichts Ihnen gehört und ein Ausstieg bedeutet, bei null anzufangen. Fragen Sie vor der Unterschrift, was Ihnen am Ende gehört.

Kein Ansprechpartner mit Namen. Bei Vertriebsstrukturen mit wechselnden „Beratern" landet das Projekt irgendwann bei jemandem, der nie mit Ihnen gesprochen hat.

Druck. Rabatte, die heute auslaufen, gehören in den Möbelhandel.

Wie wir es machen

Wir nennen einen Preis erst, wenn wir wissen, worüber wir reden — und dann als Festpreis, nicht als Schätzung. Dazu gehört ein Gespräch von zwanzig Minuten, in dem wir fragen, was die Seite leisten soll, was an Material da ist und was nicht, und wer bei Ihnen am Ende entscheidet.

Das Erstgespräch kostet nichts, auch wenn daraus kein Auftrag wird. Wenn wir der Meinung sind, dass ein Baukasten für Ihren Fall reicht, sagen wir das — das ist selten, kommt aber vor.

Was bei uns immer drin ist: Sie bekommen Domain, Zugänge und Dateien, und Sie können jederzeit gehen. Mehr dazu unter Webdesign.

Kurz beantwortet

Häufige Rückfragen.

Weil die Spanne zu groß ist, um seriös zu sein. Dieselbe Seitenzahl kann je nach Inhalten, Funktionen und Material das Drei- bis Fünffache kosten. Nach einem Gespräch nennen wir einen Festpreis, und der steht dann.
In den meisten Projekten die Inhalte. Wenn Texte, Bilder und Daten erst entstehen müssen, ist das der größte Posten — und der, der am häufigsten im Angebot fehlt.
Ja, erheblich. Aber nur, wenn Sie es wirklich tun. Ein Projekt, das vier Monate auf Texte wartet, kostet am Ende beide Seiten mehr als eines, bei dem jemand dafür bezahlt wird.
Hosting beginnt bei 9,90 € im Monat, Wartung bei 49 €. Dazu kommt die Domain mit ein paar Euro im Jahr. Ohne Wartung ist es weniger, dafür tragen Sie Updates und Sicherungen selbst.
Für eine Visitenkarte im Netz mit drei Seiten: durchaus. Sobald eigene Abläufe, Anbindungen oder ein ernsthafter Anspruch an Gestaltung dazukommen, zahlen Sie den Baukasten doppelt — einmal beim Bauen und einmal beim Umziehen.
Wenn Sie nicht weiterkommen

Wir sehen es uns an.

Kurze Frage oder ganzes Vorhaben — das Erstgespräch kostet nichts, auch wenn daraus kein Auftrag wird.

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