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Shopware 6 · 2024–2026

Ein Shop, der Kurse verkauft und Ware gleich mit.

Eine Schwimmschule verkauft zwei sehr verschiedene Dinge: Plätze in Kursen, die an einem Termin und an einem Ort stattfinden, und Ware, die verschickt wird. Beides in einen Shop zu legen, ist die einfache Entscheidung. Die schwierige kam davor.

Die Schwimmschule hat eine eigene Website. Was Sie hier sehen, ist der Shop — er wird laufend weiterentwickelt. Zahlen zu Buchungen oder Umsatz nennen wir nicht, sie liegen uns nicht vor.

Vom Einstieg zu den Kursen: Babyschwimmen, Wassergewöhnung, Anfängerschwimmen — mit den nächsten Terminen.
Die Aufgabe

Worum es ging.

Die Schwimmschule bietet Babyschwimmen, Kinderschwimmen, Erwachsenenkurse und Meerjungfrauenschwimmen an — letzteres auch als Crashkurs mit Fotoshooting, als Geburtstag und als Junggesellinnenabschied. Dazu kommt Zubehör: Flossen, Schwimmhilfen, Badesachen.

Die Inhalte — Geschichte, Team, Presse, Ausmalbilder für Kinder — liegen auf der Hauptwebsite. Der Shop läuft unter einer eigenen Adresse.

Die erste Frage war deshalb nicht, wie der Shop aussieht, sondern was hineingehört.

Der Unterschied

Was ein Standardshop nicht kann.

Jeder Punkt hier ist eigener Code — kein gekauftes Modul, keine Erweiterung aus dem Store, die man anklickt.

Die Entscheidung gegen den Rundum-Shop

Der Shop bekommt keine Team-, Presse- oder Geschichtsseiten. Die stehen auf der Hauptwebsite, und sie doppelt zu führen hätte zwei Adressen um dieselben Suchbegriffe konkurrieren lassen. Der Shop ist Verkaufskanal, die Website erzählt. Das klingt nach Verzicht und ist der Grund, warum beide gefunden werden.

Kurse und Ware nebeneinander

Ein Kursplatz und ein Paar Flossen sind im Shopsystem beides Artikel, verhalten sich aber verschieden: der eine hat Termin, Ort und begrenzte Plätze, der andere Größe und Versand. Die Sortierung im Shop trennt das, damit niemand Kurse zwischen Badeschuhen sucht.

Das Logo als verbindliche Vorgabe

Das maritime Emblem der Schwimmschule war nicht Beiwerk, sondern die Vorgabe: Farben, Anmutung und Formensprache des ganzen Shops kommen daher. Ein Theme, das an der Startseite aufhört, hätte das sofort wieder eingerissen.

Eine Wartungsseite, die es ernst meint

Für Umbauphasen gibt es eine eigene Wartungsseite. Sie sieht nicht nur nett aus, sondern antwortet mit dem richtigen Statuscode und sagt, wann es weitergeht — und wer die Freigabe hat, kommt trotzdem auf den Shop. Ohne das hält eine Suchmaschine eine Wartung für einen Ausfall.

Warum zwei Adressen nicht doppelt gepflegt werden

Die naheliegende Lösung ist, den Shop mit allem zu füllen, was die Website auch hat. Sie ist auch die teuerste: Jeder Text muss zweimal gepflegt werden, und wo zwei eigene Adressen denselben Inhalt zeigen, sucht sich eine Suchmaschine eine aus.

Stattdessen: Die Website erzählt, wer dahintersteckt und was die Schwimmschule ausmacht. Der Shop beantwortet eine einzige Frage — wie buche ich das, und was kostet es. Die beiden verweisen aufeinander, statt sich zu wiederholen.

Ein Theme, das bis zum Bestellabschluss durchhält

Das Erscheinungsbild steckt in einem eigenen Child-Theme, nicht in der Startseite. Das ist der Unterschied zwischen einem Shop, der auf der ersten Seite hübsch ist, und einem, der es bis zur Bezahlseite bleibt.

Genau dort entscheidet sich, ob jemand abbricht. Eine Seite, die kurz vor dem Kauf plötzlich fremd aussieht, kostet Vertrauen in dem Moment, in dem man es am wenigsten entbehren kann.

Für Technikinteressierte

Was darunter liegt.

Dieser Abschnitt ist für Leser, die wissen wollen, wie es gebaut ist. Wenn Sie das nicht interessiert, verpassen Sie nichts.

Startseite

  • Eigenes HTML in einem Element der Shopware-Erlebniswelt
  • Kursbereiche und Warengruppen getrennt geführt
  • Farben und Formensprache aus dem Logo abgeleitet

Child-Theme

  • Eigenes Theme-Plugin, damit die Gestaltung im ganzen Shop greift
  • Aufbau von Kopf- und Fußbereich wie im Shop von DS Sportwagen
  • Kein Hinweis auf das Shopsystem im Fußbereich

Wartungsseite

  • Eigene Seite im Erscheinungsbild der Schwimmschule
  • Antwortet mit 503 und Retry-After statt mit einer leeren Seite
  • Freigabe über IP, damit intern weitergearbeitet werden kann
Häufige Fragen dazu

Was Interessenten wissen wollen.

Ja. Ein Kursplatz ist im Shopsystem ein Artikel mit begrenzter Menge. Termin und Ort gehören sichtbar dazu, und der Bestand muss stimmen — sonst verkauft man Plätze, die es nicht gibt.
Weil Website und Shop verschiedene Aufgaben haben und verschieden gepflegt werden. Zwei Adressen mit klarer Aufteilung sind übersichtlicher als eine, die beides halb kann — solange sich die Inhalte nicht doppeln.
Er bekommt die Wartungsseite mit dem richtigen Statuscode. Suchmaschinen verstehen das als vorübergehend und behalten die Seiten im Index; Besucher sehen, woran sie sind.
Auf Musikschulen, Fahrschulen, Yogastudios: im Grundsatz ja. Was jeweils anders ist, sind Terminlogik und Stornoregeln — und die klärt man besser vorher als hinterher.
Nächster Schritt

Sie haben etwas Vergleichbares vor?

Im Erstgespräch klären wir, ob sich der Aufwand für Ihr Sortiment rechnet — und sagen es auch, wenn nicht.

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