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Website mit Online-Terminbuchung · 2026

Verkauft wird nicht die Massage, sondern die Zeit.

Die meisten Massagepraxen verkaufen benannte Anwendungen: diese Massage, jene Massage, jeweils mit Preis. Hier war die Vorgabe eine andere — gebucht wird eine Dauer, und was in dieser Zeit passiert, ergibt sich aus dem Vorgespräch. Das klingt nach einer Kleinigkeit und stellt die ganze Seite um.

Die Seite ist in Arbeit und wird gemeinsam mit der Kundin fertiggestellt. Wir zeigen sie als Arbeitsprobe, nicht als abgeschlossenes Projekt.

Der Einstieg und die Abschnitte, die die Arbeitsweise erklären, bevor es um Dauer und Termin geht.
Die Aufgabe

Worum es ging.

Stefanie Gründer arbeitet mit ganzheitlicher Massage und Körperarbeit. Die alte Website listete einzelne Massagearten mit Namen und Preisen — eine Aufstellung, die zu einer Praxis passt, in der man ein Produkt bestellt.

Das entspricht der Arbeit nicht. Was tatsächlich stattfindet, wird im Vorgespräch entschieden. Verkauft wird deshalb ein Zeitfenster: 70, 90 oder 120 Minuten.

Daraus folgt der Rest. Eine Buchung braucht keine Auswahl aus fünfzehn Anwendungen, sondern eine Dauer und einen Termin. Und die Seite muss erklären, warum das so ist, sonst sucht der Besucher die Preisliste.

Der Unterschied

Was ein Standardshop nicht kann.

Jeder Punkt hier ist eigener Code — kein gekauftes Modul, keine Erweiterung aus dem Store, die man anklickt.

Drei Buchungswege, nicht einer

Telefon, Anfrageformular und Online-Kalender stehen gleichberechtigt nebeneinander. Wer zum ersten Mal kommt, ruft oft lieber an; wer schon da war, bucht um 22 Uhr vom Sofa aus. Nur einen Weg anzubieten, kostet in beide Richtungen.

Ein Kalender, der Vorbereitungszeit kennt

Zwischen zwei Terminen liegen zwanzig Minuten — fest im Kalender hinterlegt, nicht als guter Vorsatz. Ohne diesen Puffer bucht das System einen Termin direkt an den nächsten, und der Tag gerät aus dem Takt, bevor er angefangen hat.

Die eigene Schrift statt der schöneren

Wir hatten eine andere Schrift vorgeschlagen. Die Kundin ist bei der geblieben, die auf ihren Visitenkarten steht — damit alles zusammenpasst. Das ist der bessere Grund, und deshalb ist es so geworden.

Angaben, die vor der Buchung stehen müssen

Absagefrist, Zahlung vor Ort, und wann eine Massage nicht stattfinden kann: Das gehört sichtbar auf die Seite, nicht in eine Fussnote. Wer es erst am Termin erfährt, geht verärgert.

Warum eine Zeitbuchung schwerer zu erklären ist als eine Preisliste

Eine Preisliste beantwortet die Frage „was kostet was“ von selbst. Ein Zeitfenster nicht: Wer 90 Minuten bucht, will wissen, was er dafür bekommt.

Die Seite löst das, indem sie zuerst die Arbeitsweise erklärt und die Dauer danach anbietet. In der umgekehrten Reihenfolge — erst Preise, dann Erklärung — liest die Erklärung niemand mehr.

Der Online-Kalender ist zugekauft, und das mit Absicht

Die Terminbuchung läuft nicht über etwas Selbstgebautes. Ein eigener Kalender müsste Zeitzonen, Absagen, Erinnerungen, Überschneidungen und eine App fürs Telefon können — das ist ein eigenes Produkt, kein Nebenbau.

Stattdessen ein fertiger Dienst, sauber eingebunden: Termine blockieren den Platz für andere, und die Kundin verwaltet sie am Telefon. Wir bauen selbst, wo es einen Unterschied macht — hier macht es keinen.

Für Technikinteressierte

Was darunter liegt.

Dieser Abschnitt ist für Leser, die wissen wollen, wie es gebaut ist. Wenn Sie das nicht interessiert, verpassen Sie nichts.

Buchung

  • Online-Kalender als eingebundener Dienst
  • Drei Dauern, je Methode unterschiedlich buchbar
  • Zwanzig Minuten Puffer zwischen zwei Terminen
  • Verwaltung durch die Inhaberin am Telefon

Inhalt

  • Gutscheine über freien Betrag oder feste Dauer
  • Öffnungszeiten, Absagefrist und Zahlungsweise sichtbar platziert
  • Rechtstexte über eine Fachkanzlei, nicht aus dem Netz kopiert

Sichtbarkeit

  • Google Search Console und Unternehmensprofil vorgesehen
  • Ortsbezug im Text, nicht in versteckten Aufzählungen
Häufige Fragen dazu

Was Interessenten wissen wollen.

Meistens ja — nicht wegen der Buchungen tagsüber, sondern wegen der abends und am Wochenende. Wichtig ist, dass er die Wirklichkeit abbildet: Pausen, Vorbereitungszeit, geschlossene Tage.
Weil ein Formular eine Anfrage ist und kein Termin. Beides hat seine Berechtigung, deshalb gibt es hier beides — und dazu die Telefonnummer.
Ja, und es ist oft der unterschätzte Teil: Gutscheine werden verschenkt, und wer sie einlöst, ist ein neuer Kunde. Sie gehören deshalb sichtbar auf die Seite, nicht in eine Unterseite.
Nächster Schritt

Sie haben etwas Vergleichbares vor?

Im Erstgespräch klären wir, ob sich der Aufwand für Ihr Sortiment rechnet — und sagen es auch, wenn nicht.

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