Zwei Wege gleich oben
Angebote ansehen und Kontakt aufnehmen stehen nebeneinander im Einstieg. Wer verkaufen will, muss nicht durch die Kaufangebote scrollen, um den Weg zu finden.
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WordPress 6 · 2026Eine Immobilienseite hat zwei Besuchergruppen mit gegensätzlichen Absichten: Die einen wollen etwas kaufen, die anderen etwas verkaufen. Beide auf derselben Startseite abzuholen, ohne dass eine Gruppe sich übergangen fühlt, ist die eigentliche Aufgabe.
Wir haben den Auftritt gebaut. Objekte und Angebote pflegt der Betrieb. Zahlen nennen wir nicht.
Müller Immowelt entwickelt, investiert und verwaltet — vom Einfamilienhaus über Mehrfamilienhäuser bis zu Garagenparks und landwirtschaftlichen Flächen.
Das ist eine ungewöhnliche Spannweite. Ein Auftritt, der nur Wohnimmobilien zeigt, verschenkt den Rest; einer, der alles gleich laut nebeneinanderstellt, wirkt beliebig.
Dazu kommt, dass Angebote wechseln. Ein Bereich, der nach drei Monaten dieselben zwei Objekte zeigt, schadet mehr, als er nützt.
Jeder Punkt hier ist eigener Code — kein gekauftes Modul, keine Erweiterung aus dem Store, die man anklickt.
Angebote ansehen und Kontakt aufnehmen stehen nebeneinander im Einstieg. Wer verkaufen will, muss nicht durch die Kaufangebote scrollen, um den Weg zu finden.
Angebote sind gepflegter Inhalt, nicht Gestaltung. Wenn gerade nichts frei ist, steht das da — besser als drei Objekte, die längst verkauft sind.
Gedeckte Farben, viel Ruhe, wenig Bewegung. Bei Beträgen dieser Größenordnung wirkt Zurückhaltung serioser als jede Animation.
Fast jede Maklerseite hat einen Bereich „Aktuelle Objekte“, und fast jeder ist veraltet. Der Grund ist selten Faulheit, sondern Aufwand: Wenn jedes Objekt zehn Felder, fünf Bilder und ein Exposé braucht, pflegt man es nicht nebenbei.
Die Frage vorher lautet deshalb nicht „wie sieht die Liste aus“, sondern „wie viel Arbeit ist ein Eintrag“. Was länger als zehn Minuten dauert, passiert im Alltag nicht.
Dieser Abschnitt ist für Leser, die wissen wollen, wie es gebaut ist. Wenn Sie das nicht interessiert, verpassen Sie nichts.
Im Erstgespräch klären wir, ob sich der Aufwand für Ihr Sortiment rechnet — und sagen es auch, wenn nicht.