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Shopware 6 · 2026

Ein Konfigurator, der zeigt, was man wirklich bekommt.

Wer ein hochwertiges Produkt in Varianten verkauft, hat ein Problem, das kein Standardshop löst: Der Kunde wählt eine Ausführung und sieht danach trotzdem Bilder aller anderen. Genau dort setzt dieser Shop an.

Die Aufgabe

Worum es ging.

La Barrique Gourmet verkauft Grill- und Planchageräte in verschiedenen Ausführungen. Das ist kein Produkt, das man nebenbei bestellt — es wird angesehen, verglichen und geplant.

Zwei Dinge waren deshalb entscheidend. Erstens musste die Auswahl der Ausführung im Konfigurator sichtbar durchschlagen: Wer sich für eine Oberfläche entscheidet, will diese Oberfläche sehen und nicht alle anderen daneben. Zweitens musste das Erscheinungsbild durchhalten — bis zur letzten Seite vor dem Kauf.

Der zweite Punkt klingt nach Geschmack, ist aber ein Verkaufsthema. Ein Shop, der bis zum Bestellabschluss durchgestaltet ist und dort plötzlich in ein helles Standardformular kippt, verliert genau an der Stelle Vertrauen, an der es am teuersten ist.

Der Unterschied

Was ein Standardshop nicht kann.

Jeder Punkt hier ist eigener Code — kein gekauftes Modul, keine Erweiterung aus dem Store, die man anklickt.

Bilder folgen der Auswahl

Wählt jemand im Konfigurator die geriffelte Ausführung, verschwinden die Bilder der glatten aus der Galerie — und umgekehrt. Der Kunde sieht immer das, was er gerade konfiguriert hat, nicht eine Sammlung aller Möglichkeiten.

Keine Bestellung mit halber Auswahl

Der Weiter-Knopf bleibt gesperrt, bis eine Option gewählt ist. Reine Informationsschritte sind davon ausgenommen. Das verhindert die Bestellung, bei der später jemand anrufen und nachfragen muss.

Durchgehendes Erscheinungsbild bis zum Kaufabschluss

Kopf- und Fußbereich, Formulare, Karten, Knöpfe, das Cookie-Fenster und das mobile Menü sind vollständig gestaltet — auch im Bestellabschluss, den die meisten Shops im Auslieferungszustand belassen.

Belege ohne Handarbeit

Bestellung, Zahlung mit Rechnung, Versand mit Lieferschein und Storno mit Stornorechnung laufen als vier eingerichtete Abläufe automatisch, jeweils mit Kopie an den Betrieb. Niemand muss abends Rechnungen verschicken.

Das Erscheinungsbild

Der Shop ist durchgehend dunkel angelegt, mit Gold als einziger Akzentfarbe und drei aufeinander abgestimmten Schriften — eine für Überschriften, eine für Fließtext, eine für Zitate und Auszeichnungen.

Das ist kein gekauftes Theme mit ausgetauschten Farben, sondern ein eigenes. Der Unterschied fällt an den Stellen auf, an die man beim Kauf eines Themes nicht denkt: das Ausklappmenü auf dem Handy, das Cookie-Fenster, die Formularfelder im Bestellabschluss.

Sichtbarkeit als Teil des Auftrags

Zum Projekt gehörte von Anfang an, dass der Shop auch gefunden wird. Produkt- und Unternehmensangaben liegen als strukturierte Daten vor, damit Suchmaschinen Preise, Verfügbarkeit und Hersteller verstehen. Über dreißig Kategorien und die Produkte haben eigene Seitentitel und Beschreibungen bekommen, gesetzt über die Schnittstelle statt von Hand.

Dazu kamen drei eigenständige Themenseiten und über zwanzig Beiträge — Kaufberatung, Vergleiche, Anwendungsthemen. Ein Teil davon ist bewusst auf Fragen ausgerichtet, die Interessenten stellen, während sie noch bei anderen Anbietern suchen.

Zwei Dinge, die es so nicht fertig gibt

Für ein Produktbündel entstand eine eigene Themenseite mit Bewegung beim Scrollen, Laufband, Nutzenleiste, Variantenkarten und einer Vergleichstabelle — gebaut mit den Bordmitteln des Shopsystems, aber in einer Form, die dort nicht vorgesehen ist.

Dazu ein Gutscheinsystem über QR-Codes: eigene Codes mit dem Logo in der Mitte, eine Landeseite, die den Code zum Anklicken bereitstellt und anschließend in den Shop weiterleitet. Ein neuer Code braucht keine Programmierung, nur einen anderen Aufruf.

Für Technikinteressierte

Was darunter liegt.

Dieser Abschnitt ist für Leser, die wissen wollen, wie es gebaut ist. Wenn Sie das nicht interessiert, verpassen Sie nichts.

Eigenes Theme

  • Vollständig eigenes Farb- und Schriftsystem
  • Bestellabschluss über Twig-Overrides dunkel gestaltet
  • Cookie-Fenster, Offcanvas und mobiles Menü angepasst
  • Sticky Header mit Akzentlinie

Konfigurator

  • Bildfilterung nach Auswahl per MutationObserver
  • Auswahlpflicht mit Ausnahme für Informationsschritte
  • Eigene Gestaltung der Konfiguratoroberfläche

Suchmaschinen

  • Schema.org Product als Template-Override
  • Schema.org Organization als JSON-LD
  • Eigenes FAQ-Schema-Template
  • robots.txt überarbeitet
  • Meta-Angaben für 30+ Kategorien über die Schnittstelle gesetzt

Betrieb

  • Vier Flow-Builder-Abläufe für Beleg- und Mailversand
  • Mailversand über Warteschlange statt synchron
  • Cronjob alle fünf Minuten, PHP 8.4
  • Sicherheitsprüfung der Abhängigkeiten in der Installationsroutine
Häufige Fragen dazu

Was Interessenten wissen wollen.

Nein. Shopware zeigt die Bilder eines Produkts, unabhängig davon, was im Konfigurator gewählt wurde. Dass die Galerie der Auswahl folgt, ist eigener Code.
Weil gekaufte Themes an den unauffälligen Stellen aufhören — Bestellabschluss, Cookie-Fenster, mobiles Menü. Genau dort fällt es auf, wenn die Gestaltung abbricht. Bei einem hochpreisigen Produkt ist das der teuerste Moment.
Wenn Ihr Produkt in Ausführungen kommt, die man sehen muss, um sie zu verstehen: meistens ja. Wenn es nur Größen und Farben sind, reichen die Bordmittel des Shopsystems. Das klären wir vorher, nicht hinterher.
Das hängt fast vollständig davon ab, wie weit Produktdaten, Bilder und Texte vorliegen. Die Technik ist selten der lange Teil.
Nächster Schritt

Sie haben etwas Vergleichbares vor?

Im Erstgespräch klären wir, ob sich der Aufwand für Ihr Sortiment rechnet — und sagen es auch, wenn nicht.

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