Fahrzeug-Finder ohne Pflegeaufwand
Marke und Modell wählen, passende Teile sehen. Die Auswahl kommt live aus dem Shop über die Store-API — niemand muss Kategorie-IDs von Hand eintragen. Eine neue Marke im Shop steht sofort auch im Finder.
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Shopware 6 · 2024–2026Ein Teilehandel hat ein Problem, das kein Modeshop kennt: Ob ein Artikel passt, entscheidet nicht der Geschmack, sondern das Fahrzeug. Und der Katalog ist groß — rund 1100 Kategorien über acht Ebenen. Daran entscheidet sich, ob jemand kauft oder die Seite wieder verlässt.
Der Shop war vorhanden, als wir angefangen haben. Wir haben ihn übernommen, auf unseren Server geholt und seither Schritt für Schritt umgebaut — das ist kein Neubau. Zahlen zu Bestellungen oder Umsatz nennen wir nicht, sie liegen uns nicht vor.
DS Sportwagen handelt mit Tuning- und US-Car-Teilen. Vierzehn Fahrzeugmarken, darunter Ford, Chevrolet, Dodge, Jeep und Porsche, und darunter Modelle, Baujahrsspannen und Teilearten.
Die Startseite war hellgrau, aus Standardbausteinen zusammengesetzt und sah aus wie jeder andere Shop mit denselben Bausteinen. Das passte nicht zu einem Betrieb, dessen Kundschaft Fahrzeuge umbaut.
Wichtiger als das Aussehen war aber die Suche. Wer ein Teil für einen bestimmten Wagen braucht, will nicht acht Ebenen tief klicken. Und der Kategoriebaum ist nicht einmal gleichmäßig: Unter manchen Modellen hängen direkt die Teilearten, unter anderen zuerst Baujahrsspannen.
Jeder Punkt hier ist eigener Code — kein gekauftes Modul, keine Erweiterung aus dem Store, die man anklickt.
Marke und Modell wählen, passende Teile sehen. Die Auswahl kommt live aus dem Shop über die Store-API — niemand muss Kategorie-IDs von Hand eintragen. Eine neue Marke im Shop steht sofort auch im Finder.
Marken und Modelle stehen fest im Menü, die Teilearten kommen beim Zeigen nach. Alles gleichzeitig zu laden wäre bei rund 1100 Kategorien auf jeder einzelnen Seite unbezahlbar; gar nichts vorzuladen macht das Menü zäh. Deshalb dieser Mittelweg.
Das Child-Theme bringt einen Schalter mit: Dark-Look aus, CI-Farben bleiben. Wer sein Erscheinungsbild in eine Richtung fest verdrahtet, verkauft dem Kunden eine Einbahnstraße.
Der Bereich mit neu eingetroffener Ware zeigt Produkte aus dem Shop, keine gepflegte Liste. Was gestern eingebucht wurde, steht heute auf der Startseite, ohne dass jemand daran denken muss.
Ein dunkles Theme über einen bestehenden Shopware-Shop zu legen, sieht auf der Startseite schnell gut aus. Die Wahrheit steht woanders: im Kontaktformular, im Warenkorb, im Bestellabschluss. Dort greifen Bootstrap-Vorgaben, die nie jemand angefasst hat — dunkler Hintergrund, dunkle Schrift, unlesbar.
Genau das ist hier passiert, und wir haben es nachgezogen statt es stehen zu lassen. Wir schreiben das hierhin, weil es zu jedem solchen Projekt gehört und selten jemand dazusagt.
Rund 1100 Kategorien über acht Ebenen entstehen nicht am Reißbrett, sondern über Jahre. Entsprechend uneinheitlich ist der Baum: mal Marke → Modell → Teileart, mal Marke → Modell → Baujahrsspanne → Teileart. Bei einer Marke hängen die Teilearten sogar direkt darunter.
Eine Navigation, die eine feste Tiefe voraussetzt, fällt darauf herein. Der Finder und das Menü muss man deshalb so bauen, dass sie den Baum lesen statt ihn anzunehmen.
Der Shop lag beim Vorbesitzer auf einem fremden Server. Er ist auf unseren umgezogen — Datenbank, Dateien, Zertifikate, Mailversand. Seither liegen Betrieb und Weiterentwicklung an einer Stelle, was bei Fehlern den Unterschied zwischen einer Stunde und einer Woche macht.
Dieser Abschnitt ist für Leser, die wissen wollen, wie es gebaut ist. Wenn Sie das nicht interessiert, verpassen Sie nichts.
Im Erstgespräch klären wir, ob sich der Aufwand für Ihr Sortiment rechnet — und sagen es auch, wenn nicht.