Warum nicht einfach der Baukasten
Shopware bringt eine Erlebniswelt mit, und für viele Shops ist die richtige Wahl. Sie hat nur eine Grenze: Man kann darin anordnen, was es gibt, und nichts, was es nicht gibt. Ein Countdown mit drei Zuständen, eine Zahlenreihe mit Animation beim Hereinscrollen, eine Kartenreihe, die vier Geschäftsbereiche gleichwertig nebeneinanderstellt — dafür gibt es keinen Block.
Der Ausweg ist ein HTML-Element in der Erlebniswelt. Darin steht dann alles, was der Baukasten nicht kann, und der Betrieb kann die Seite trotzdem weiter im gewohnten Shopware-Backend öffnen.
Vier Bereiche, eine Seite
Mieten, Kaufen, Ersatzteile, Werkstatt: Für den Betrieb sind das vier Geschäfte, für den Besucher sind es vier verschiedene Anliegen. Wer einen Anhänger für Samstag braucht, hat mit dem Ersatzteilkatalog nichts zu tun.
Deshalb steht direkt unter dem Einstieg eine Reihe aus vier Karten, eine je Bereich, mit einem Satz und einem Knopf. Kein Bereich ist dem anderen untergeordnet. Was darunter folgt — Angebote, Kennzahlen, Vorteile — ist Begründung, nicht Navigation.
Rücksicht auf das, was schon läuft
Ein bestehender Shop ist kein leeres Blatt. Es gibt ein Theme, es gibt Kategorien, es gibt Kunden mit Lesezeichen. Jede Zeile CSS, die zu weit greift, ist ein Fehler, der irgendwo anders sichtbar wird — meistens dort, wo man nicht hinsieht.
Die Gestaltung hängt deshalb durchgehend an einer eigenen Klasse, die Farben und Abstände liegen in eigenen Variablen, und die Seite bringt ihr eigenes Verhalten mit, statt das des Shops zu verändern. Zurückbauen hieße: ein HTML-Element leeren.